Andreas Petzhold
21.03.2005, 11:55
Hi!
Die Nero AG (ehemals Ahead) bietet, wie ich gestern entdeckt habe, seit kurzem eine Linux-Version der allseits beliebten Brennsoftware Nero an.
http://nero.com/de/NeroLINUX.html
Da mir das CD-Brennen unter Linux mit k3b und Konsorten schon immer ein Dorn im Auge ist hab ich das jetzt vorhin mal ausprobiert:
Auf der Webseite muss man Namen, Anschrift, usw sowie die Seriennummer seiner eigenen Windows-Nero-Version eingeben (schade das es nur geht wenn man eine Windows-Version sein Eigen nennt, aber vielleicht wird das noch geändert) und schon kann man die Linux-Version downloaden.
Die Installation über das RPM (bzw. DEB bei Debian) klappt erste Sahne. Ich hab mir dann noch ein Icon auf dem Desktop angelegt um mich nicht immer durchs Dateisystem hangeln zu müssen und los gehts.
Beim ersten Start die Seriennummer eingeben und Nero neustarten. Dann kommen ein paar Hinweismeldungen das der DMA-Modus für den Brenner nicht aktiviert wäre (schnell via YaST aktiviert und die Meldung ist weg) und auf irgendwelche SCSI-Laufwerke nicht zugegriffen werden könnte (ich hab gar kein SCSI :beati: ). Die Meldungen kann man aber auch einfach wegklicken und es geht trotzdem normal weiter.
Das Haupfenster hat grosse Ähnlichkeit mit der Windows-Version und so findet man sich als Nero-Windows-User schnell zurecht.
Man sollte allerdings nicht zu schnell auf den Brennen-Button klicken: Das erwartete Einstellungs-Fenster für CD-Name, Dateisystemoptionen, Brenngeschwindigkeit usw kommt nicht; der Brennvorgang startet sofort. Dieser läuft dann jedoch erste Sahne ab und auch BurnProof wird unterstützt.
Auch habe ich keine Möglichkeit gefunden zwischem meinem PX-716A und meinem PlexWriter Premium bzw. dem imaginären NeroImageRecorder zu wechseln. Ist aber vielleicht irgendwo in den Optionenmenüs versteckt.
Fazit: Man merkt das es noch eine sehr frühe Version ist und die langjährige Reife der Windows-Version fehlt. Die Ansätze sind aber sehr gut und ich finde es auf jeden Fall besser als k3b und Konsorten. Wer eine Windows-Version von Nero sein Eigen nennt sollte sich NeroLINUX auf jeden Fall näher anschauen!
Die Nero AG (ehemals Ahead) bietet, wie ich gestern entdeckt habe, seit kurzem eine Linux-Version der allseits beliebten Brennsoftware Nero an.
http://nero.com/de/NeroLINUX.html
Da mir das CD-Brennen unter Linux mit k3b und Konsorten schon immer ein Dorn im Auge ist hab ich das jetzt vorhin mal ausprobiert:
Auf der Webseite muss man Namen, Anschrift, usw sowie die Seriennummer seiner eigenen Windows-Nero-Version eingeben (schade das es nur geht wenn man eine Windows-Version sein Eigen nennt, aber vielleicht wird das noch geändert) und schon kann man die Linux-Version downloaden.
Die Installation über das RPM (bzw. DEB bei Debian) klappt erste Sahne. Ich hab mir dann noch ein Icon auf dem Desktop angelegt um mich nicht immer durchs Dateisystem hangeln zu müssen und los gehts.
Beim ersten Start die Seriennummer eingeben und Nero neustarten. Dann kommen ein paar Hinweismeldungen das der DMA-Modus für den Brenner nicht aktiviert wäre (schnell via YaST aktiviert und die Meldung ist weg) und auf irgendwelche SCSI-Laufwerke nicht zugegriffen werden könnte (ich hab gar kein SCSI :beati: ). Die Meldungen kann man aber auch einfach wegklicken und es geht trotzdem normal weiter.
Das Haupfenster hat grosse Ähnlichkeit mit der Windows-Version und so findet man sich als Nero-Windows-User schnell zurecht.
Man sollte allerdings nicht zu schnell auf den Brennen-Button klicken: Das erwartete Einstellungs-Fenster für CD-Name, Dateisystemoptionen, Brenngeschwindigkeit usw kommt nicht; der Brennvorgang startet sofort. Dieser läuft dann jedoch erste Sahne ab und auch BurnProof wird unterstützt.
Auch habe ich keine Möglichkeit gefunden zwischem meinem PX-716A und meinem PlexWriter Premium bzw. dem imaginären NeroImageRecorder zu wechseln. Ist aber vielleicht irgendwo in den Optionenmenüs versteckt.
Fazit: Man merkt das es noch eine sehr frühe Version ist und die langjährige Reife der Windows-Version fehlt. Die Ansätze sind aber sehr gut und ich finde es auf jeden Fall besser als k3b und Konsorten. Wer eine Windows-Version von Nero sein Eigen nennt sollte sich NeroLINUX auf jeden Fall näher anschauen!