Thomas Roessing
11.02.2004, 23:01
Moin,
IMHO kann Domainfactory / DomainGo mit dedizierten Servern durchaus ein Marktsegment erobern. Ich muß allerdings dazu sagen, daß ich weder von dedizierten Servern noch von Marktsegmenten eine Ahnung habe :twisted: Also laßt mich Visionen haben und unterbrecht mich, wenn ich etwas Dummes sage.
Domainfactory's Stärke ist gute Qualität und guter Service zu einem nicht ganz niedrigen, aber akzeptablen Preis. So muß das auch bei den dedizierten Servern laufen.
a) Optionen für d)f:
Keine Ahnung, ob es sowas schon gibt: Beinahe-Root-Server, ein Mittelding zwischen Managed und nacktem Root-Server. Ich hätte gern einen Webslave, bei dem die Ersteinrichtung, die Grund-Sicherheit und die Sicherheitsupdates vom Provider gemacht werden, der Rest von mir selber - am besten mit einer Kombination von Shell und bequemer graphischer Oberfläche. Das Ding soll standardmäßig *keinen* Mailserver enthalten - Mailleistungen kann ich bequem und sicher auf den d)f-Mailservern beziehen.
Wenn ich den Apparat total zerschieße, muß ich für die Neueinrichtung eine Gebühr zahlen; wenn ich Sonderwünsche habe (Mod_French für ASC_SQL oder sowas) kann ich das selber versuchen, oder gleich für die Einrichtung zahlen oder es selber versuchen und bei Mißerfolg für die Reparatur zahlen. Optimal wäre sowas wie ein Resetknopf - wenn ich beim Installieren von Mod_French Scheiße baue, sende ich einen Befehl und der Server versetzt sich kostenlos selber zurück in den Urzustand. Wenn man ein lokales Backup hat, sollte das doch gehen.
Sowas würden IMHO viele Reseller und manche Power-Kunden d)f aus den Händen reißen: Volle Server-Leistung für das eigene Typo3, 30 Foren und massig Platz für den Download-Bereich. Und wenig Streß: Normalerweise macht man seinen Server nicht dauernd kaputt; man braucht sich keine schlaflosen Nächte wegen irgendwelcher Sicherheitsupdates zu machen und kann trotzdem ein französisches Imagemagick mit PHP 8.7 Gamma installieren, wenn man das beherrscht und für nötig hält.
Keine Option fpr d)f sind nackte Root-Server. D)f steht nicht für "alleingelassen Selbermachen". Keine Option sind auch die voll gemanagten Server: bei d)f-Standard-Qualität schlicht zu teuer.
Zusammenfassung: Managed-Server mit normalem XXL-menü sind zu teuer, reine Root-Server passen nicht zu d)f. -> Marktlücke: VirtualRoot (VR, natürlich auch als VRXXL mit doppelt so großer Festplatte und viel mehr RAM erhältlich, außerdem einmal kaputt Machen pro Quartal kostenlos)
B) Optionen d*g
Managed Server: Njet
VirtualRoot: Njet
Nackter Root-Server: Da, aber mit Einschränkung.
Die Zielgruppe von d*g ist :beati: Fertig. Schlaue d*g-Kunden gibt es sicher, und die können sich hier gern beschweren, aber *Zielgruppe* sind die Leute mit der Haus-Wald-Wiese-Forum-Homepage. Denen kann man keinen Rootserver andrehen. Denen, die auf der Suche nach einem billigen Rootserver sind, kann man auch kein d)f/d*g-Produkt andrehen, die lachen sich über den Preis schlapp. Folgerung: Man muß Leuten, die mit dem VirtualRoot von d)f nix anfangen können, weil sie vollen Root-Zugriff haben wollen, ein Produkt anbieten, bei dem sie d)f/d*g im Hintergrund und ihren eigenen Rootserver im Vordergrund haben. Brauchst Du Hilfe von der Technik? 5 EUR. Mailserver verreckt, brauchst ein paar Tage Ersatz von d*g? 10 EUR/Tag. Irgendsowas in der Art... Ein Rootserver mit Netz und doppeltem Boden: EasyRoot (auch als EasyRootXXL mit doppelter Fesplatte und schnellerem RAM zu haben).
EasyRoot paßt, wie erwähnt, eigentlich nicht zu d*g; ich habe ihn trotzdem mal d*g zugeordnet, weil diese Marke das Image hat, die Schlecht&Billig-Variante von d)f zu sein (ich sage nicht, daß es so ist, aber es kommt eben so rüber! Hans Eichel ist auch keine langweilige Flasche, aber er kommt eben so rüber!) .
Also Leute:
VirtualRoot und EasyRoot NOW!
Und nun schlagt mich, weil ich irgendwelche Produkte erfunden habe, die man bei 1&1, Hetzner und sonstwem seit Jahren für 2,95 EUR bekommt... :G
Viel Gruß
Thomas
IMHO kann Domainfactory / DomainGo mit dedizierten Servern durchaus ein Marktsegment erobern. Ich muß allerdings dazu sagen, daß ich weder von dedizierten Servern noch von Marktsegmenten eine Ahnung habe :twisted: Also laßt mich Visionen haben und unterbrecht mich, wenn ich etwas Dummes sage.
Domainfactory's Stärke ist gute Qualität und guter Service zu einem nicht ganz niedrigen, aber akzeptablen Preis. So muß das auch bei den dedizierten Servern laufen.
a) Optionen für d)f:
Keine Ahnung, ob es sowas schon gibt: Beinahe-Root-Server, ein Mittelding zwischen Managed und nacktem Root-Server. Ich hätte gern einen Webslave, bei dem die Ersteinrichtung, die Grund-Sicherheit und die Sicherheitsupdates vom Provider gemacht werden, der Rest von mir selber - am besten mit einer Kombination von Shell und bequemer graphischer Oberfläche. Das Ding soll standardmäßig *keinen* Mailserver enthalten - Mailleistungen kann ich bequem und sicher auf den d)f-Mailservern beziehen.
Wenn ich den Apparat total zerschieße, muß ich für die Neueinrichtung eine Gebühr zahlen; wenn ich Sonderwünsche habe (Mod_French für ASC_SQL oder sowas) kann ich das selber versuchen, oder gleich für die Einrichtung zahlen oder es selber versuchen und bei Mißerfolg für die Reparatur zahlen. Optimal wäre sowas wie ein Resetknopf - wenn ich beim Installieren von Mod_French Scheiße baue, sende ich einen Befehl und der Server versetzt sich kostenlos selber zurück in den Urzustand. Wenn man ein lokales Backup hat, sollte das doch gehen.
Sowas würden IMHO viele Reseller und manche Power-Kunden d)f aus den Händen reißen: Volle Server-Leistung für das eigene Typo3, 30 Foren und massig Platz für den Download-Bereich. Und wenig Streß: Normalerweise macht man seinen Server nicht dauernd kaputt; man braucht sich keine schlaflosen Nächte wegen irgendwelcher Sicherheitsupdates zu machen und kann trotzdem ein französisches Imagemagick mit PHP 8.7 Gamma installieren, wenn man das beherrscht und für nötig hält.
Keine Option fpr d)f sind nackte Root-Server. D)f steht nicht für "alleingelassen Selbermachen". Keine Option sind auch die voll gemanagten Server: bei d)f-Standard-Qualität schlicht zu teuer.
Zusammenfassung: Managed-Server mit normalem XXL-menü sind zu teuer, reine Root-Server passen nicht zu d)f. -> Marktlücke: VirtualRoot (VR, natürlich auch als VRXXL mit doppelt so großer Festplatte und viel mehr RAM erhältlich, außerdem einmal kaputt Machen pro Quartal kostenlos)
B) Optionen d*g
Managed Server: Njet
VirtualRoot: Njet
Nackter Root-Server: Da, aber mit Einschränkung.
Die Zielgruppe von d*g ist :beati: Fertig. Schlaue d*g-Kunden gibt es sicher, und die können sich hier gern beschweren, aber *Zielgruppe* sind die Leute mit der Haus-Wald-Wiese-Forum-Homepage. Denen kann man keinen Rootserver andrehen. Denen, die auf der Suche nach einem billigen Rootserver sind, kann man auch kein d)f/d*g-Produkt andrehen, die lachen sich über den Preis schlapp. Folgerung: Man muß Leuten, die mit dem VirtualRoot von d)f nix anfangen können, weil sie vollen Root-Zugriff haben wollen, ein Produkt anbieten, bei dem sie d)f/d*g im Hintergrund und ihren eigenen Rootserver im Vordergrund haben. Brauchst Du Hilfe von der Technik? 5 EUR. Mailserver verreckt, brauchst ein paar Tage Ersatz von d*g? 10 EUR/Tag. Irgendsowas in der Art... Ein Rootserver mit Netz und doppeltem Boden: EasyRoot (auch als EasyRootXXL mit doppelter Fesplatte und schnellerem RAM zu haben).
EasyRoot paßt, wie erwähnt, eigentlich nicht zu d*g; ich habe ihn trotzdem mal d*g zugeordnet, weil diese Marke das Image hat, die Schlecht&Billig-Variante von d)f zu sein (ich sage nicht, daß es so ist, aber es kommt eben so rüber! Hans Eichel ist auch keine langweilige Flasche, aber er kommt eben so rüber!) .
Also Leute:
VirtualRoot und EasyRoot NOW!
Und nun schlagt mich, weil ich irgendwelche Produkte erfunden habe, die man bei 1&1, Hetzner und sonstwem seit Jahren für 2,95 EUR bekommt... :G
Viel Gruß
Thomas